Arbeiten Sie in oder an Ihrem Business?

Gerade lese ich einen guten Artikel in der Businessweek, der einmal mehr die Wichtigkeit von strategischem Handeln deutlich macht. Dabei fokussiert der Autor CEOs von Unternehmen, die sich in einer Wachstumsperiode aus der Start-Up-Phase heraus befinden (sog. Level 2 Companies).

Hier eine kurze Zusammenfassung der Kernaussagen (ich habe die meisten Aussagen bewusst im Englischen belassen):

1) Mangers have to start working on their business instead of in their business
2) You ultimately win with infrastructure. If you think you win with markets and products only, you’re looking in the wrong place.
3) Make a „stop doing list“ instead of a „to do list“ (diese Idee stammt auch von Jim Collins und seinem Buch „From Good to Great“)
4) Get a coach/mentor: Man muss nicht alle Fehler selber machen und kann sich mit einem externen Coach/Mentor gut auf wichtige Entscheidungen vorbereiten und besser eigene blinde Flecken erkennen.
5) Learn to let go: Durch gute Delegation, Wertschätzung und Vertrauen übernehmen die Mitarbeiter Verantwortung und machen ihren Job, auch wenn der Chef nicht da ist.

Ergänzung: Check your Motivation
Ich kann diese Aussagen aus eigener Erfahrung in Kundenunternehmen nur unterstreichen.
Ergänzen würde ich allerdings noch den Punkt, dass sich für Manager oft die gesamte motivationale Situation in einem Unternehmen ändert, wenn es die Pionierphase verlässt. Es wird bürokratischer, manchmal weniger aufregend und irgendwie „normaler“. Manche Manager lieben aber gerade die Pionierphase und tun sich schwer, in die nun folgende „Reihenhausphase“ zu wechseln.

Deshalb:
6) Check your Motivation: Was sind Ihre inneren Antreiber und Motivatoren, diesen Job zu machen, auch nachdem die Pionierphase vorüber ist?
(Für diesen Check bietet sich übrigens sehr gut das REISSprofil® an.)